Auch in Deutschland werden immer wieder Innovationen im Bereich der Entwicklung auf den Markt gebracht. Viele der Apps werden weltweit genutzt, und auch Serviceportale wie das Berufsnetzwerk Xing haben es über die Grenzen des Landes heraus zu Anerkennung gebracht.

Eine der bekanntesten Apps aus Deutschland ist Babel, ein webbasierter Service mit dem man Sprachen lernen kann. Weltweit nutzen Menschen diese Technologie, um schnell und effizient Englisch, Deutsch, aber auch Thailändisch oder Indonesisch zu lernen. Das Tech-Unternehmen hat es bereits zum Marktführer gebracht.

Wer irgendwo auf der Welt in einen Club geht, hat eine große Chance, dass zumindest ein Teil der Musik von einer deutschen App stammt. Djay hat es nicht nur zu Millionen Downloads gebracht, sondern generiert mittlerweile – auch durch Hardwareprodukte – Millionenumsätze.

Eine der bekanntesten Technologien im Bereich Webentwicklung kommt aus Berlin: Wunderlist ist nicht nur eine Todo-Liste, sondern schon ein kleines Programm für Projektmanagement geworden. Es stammte aus dem Hause 6 Wunderkinder und wurde im Jahr 2015 von Microsoft aufgekauft, besteht aber noch immer als eigenständige App.

Das sind aber nur die Flaggschiffe der Deutschen Web- und Technologieszene. Auch wenn die Startup-Gemeinschaft in Deutschland nicht sie groß und finanzstark wie in den USA ist, so gibt es doch in allen großen Städten sehr kreative kleine Unternehmen, die versuchen, ihre Innovationen auf den Markt zu bringen und es vor allem mit den Großen der Branche aufzunehmen.

Ein Beispiel ist das neue Startup igetnow. Hier hatte man sich oft darüber aufgeregt, dass man in einem Restaurant bestellen will, aber kein Kellner kommt oder in Sicht ist. Mit der App kann man jetzt das Menü selbst aufrufen und online bestellen – die Order geht dann direkt in die Küche. Nur die Kellner werden es nicht gerne sehen, werden sie doch weniger Trinkgeld bekommen. Die Webapp soll auch Hotels angeboten werden, damit Gäste darüber den Roomservice benutzen können.