In Deutschland ist der Markt für Anbietern von Internetzugängen auf mehrere Unternehmen verteilt. Größter Dienstleister ist immer noch die Deutsche Telekom, die aber einige Marktanteile an ihre Konkurrenten verloren hat. Noch hat die ehemalige Staatsbetrieb aber etwas über 32 Prozent Marktanteil.

Internet mit der Telekom

Die Telekom war das erste Unternehmen, das in Deutschland ISDN und dann auch VDSL anbot. Noch immer gibt es übirgens einige wenige ISDN-Anschlüsse, vor allem in etwas entlegeneren Gebieten. Schwer getan hatte man sich mit der Glasfasertechnologie, auch weil man ohnehin schon die Kupferkabel im Boden liegen hatte. Dennoch kann man heute superschnelles Internet mit der Telekom bekommen.

Herausforderer Vodafone

Auf Platz 2 bei den Marktanteilen steht Vodafone. Die Firma, die einst von Mannesmann gegründet wurde, war der zweite große Mobilfunkanbieter, der mit seinem D2-Netz gleichauf mit der Telekom lag. Mittlerweile hat man aber drei Standbeine: Neben dem Mobilfunk und dem Kabelfernsehen hat man über das Festnetz auch DSL und VDSL-Anschlüsse im Angebot. Der Marktanteil ist aber deutlich geringer als bei der Telekom.

Fast gleichauf: 1&1

Das Unternehmen 1&1 ist einer der wenigen Anbieter, die keine eigenen Mobilfunknetze haben sondern sich komplett auf DSL und VDSL-Anschlüsse konzentriert haben. Insgesamt hat man über 4 Millionen Kunden, die diese Anschlussarten nutzen. Das Unternehmen bietet auch Telefonanschlüsse (Festnetz) an, muss aber die Leitungen anmieten. Darüber hinaus hat sich 1&1 auch als Hoster von Webseiten und Serverplatz einen Namen gemacht, vor allem bei kleineren Unternehmen und Freiberuflern.

Freenet

Freenet ist ein börsennotiertes UNternehmen, das mit der ehemaligen mobilcom verschmolzen wurde und als größter Anbieter gilt, der kein eigenes Netz besitzt. Was die Marktanteile angeht, ist man zwar deutlich abgeschlagen, dennoch kann sich das Unternehmen weiter behaupten. Es ist heute ein digitaler Mischkonzern, der auch IP-Telefonie, Mobilfunktarife, Internet-TV und Webhosting anbietet. Auch die Elektronikette Gravis gehört zum Konzern, der bundesweit etwa 4000 Mitarbeiter beschäftigt.