Dank der vielen Cloudbasierten Entwicklungsplattformen ist es heute möglich, seinen Code für eine mobile App komplett übers Web zu entwickeln und muss nichts auf dem eigenen Server mehr speichern. Das hat auch den Vorteil, dass man keine Compiler mehr braucht und selbst bei der Gestaltung nur ein grobes Layout festlegen kann – den Rest macht die Software auf dem Server.

Unterschied zwischen nativer App und Webapp

Mobile Geräte kann man heute über zwei verschiedene Arten von Apps erreichen: Die Webapp und die native App. Letztere ist eine Software, die auf das Gerät geladen werden muss und im Wesentlichen auf dem Gerät selbst läuft (auch wenn sie meist einige Daten vom Server ziehen muss). Eine Webapp hingegen ist eine App, die auf HTML und Java basiert und auf einem Webserver liegt. Sie ist vergleichbar mit einer für mobile Geräte optimierten Webseite, kann aber manchmal auch Funktionen haben, die darüber hinaus gehen.

Vorteil der Webapp

Eine Webapp hat einige Vorteile: der größte ist, dass sie wesentlich einfacher zu entwickeln sind. Man braucht lediglich einige Grundkenntnisse in der Webentwicklung und muss kein ausgebildeter Programmiere sein. Mit ein wenig PHP und Java kommt man schon sehr weit. Ein anderer Vorteil ist, dass sie schnell und kostengünstig zu entwickeln sind. Gerade wenn man viele Änderungen vornehmen muss, ist das mit einer Webapp einfacher. Und schließlich muss man eine Webapp nicht für mehrere Plattformen entwickeln. Sie läuft auf jedem Gerät das einen Browser hat. Damit entfallen auch das Hochladen auf App- und Playstore sowie die Hürden, die man bei einer Registrierung hat. Webapps sind meistens auch sicherer oder brauchen zumindest weniger Sicherheitsmaßnahmen, weil sie ohnehin SSL-Verschlüsselungen benutzen.

Vorteile der nativen App

Bei einer nativen App ist der größte Vorteil, dass sie meistens auch offline funktioniert und dass sie in manchen Fällen schneller ist, weil nicht erst der ganze Inhalt vom Server geladen werden muss.